Start-ups, Familienunternehmen, Boutique-Beratungsfirmen — dies sind die Unternehmen, die am stärksten von Cybersicherheitsangriffen bedroht sind. Und sie wissen es. Also haben sie Vorkehrungen getroffen, um sich vor Hackern zu schützen: durch die Einführung von Tools, die Verschärfung von Richtlinien und Investitionen in Mitarbeiterschulungen.
Trotz dieser Vorkehrungen wurde allein in den letzten 12 Monaten fast jedes vierte KMU Opfer von Cyberangriffen.
Dies sind einige der wichtigsten Ergebnisse des KMU-Cybersicherheitsberichts 2026 von Proton, einer globalen Studie, für die 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern in sechs Schlüsselmärkten befragt wurden: USA, Großbritannien, Brasilien, Frankreich, Deutschland und Japan.
Unser Bericht bietet Daten und Lektionen, die über das generische und falsche Klischee „KMU sind unvorbereitet“ hinausgehen und zeigen, wie Führungskräfte tatsächlich in Cybersicherheit investieren und warum diese Investitionen es versäumt haben, so viele von ihnen zu schützen.
Warum wir diese Studie durchgeführt haben
Bei Proton befragen wir regelmäßig unsere Community, um zu verstehen, wie die Menschen Technologie nutzen und an welchen Stellen sie das Gefühl haben, dass ihre sensiblen Daten gefährdet sind. Mit diesen Erkenntnissen können wir neue Produkte und Funktionen entwickeln oder den Kunden, die auf unsere verschlüsselten Geschäftslösungen angewiesen sind, Empfehlungen aussprechen. Wir haben eine Lücke in der Forschung bezüglich KMU identifiziert.
Ein Großteil der heutigen Cybersicherheitsforschung geht immer noch von einem Setup auf Enterprise-Ebene aus, mit größeren Budgets, internen Sicherheitsexperten und einem CISO in jedem Meeting. Das ist nicht die Realität für die meisten KMU, wo dieselbe Person möglicherweise Verkaufsziele, Mittagessenbestellungen und Sicherheitsrichtlinien absegnet.
Wir haben diesen Bericht in Auftrag gegeben, um eine einfache Frage zu beantworten: Wie sieht das reale Risiko für KMU aus und welche Maßnahmen ergreifen sie, um sich zu schützen?
Das hat unser Bericht herausgefunden
Dank einer so groß angelegten Umfrage konnten wir mehrere überraschende und weitreichende Schlussfolgerungen identifizieren, die über verschiedene KMU in mehreren Branchen und Ländern hinweg konsistent waren.
- Ausgaben steigen, Sicherheit jedoch nicht: Viele KMU haben formale Risikobewertungen durchgeführt, regelmäßige Audits eingeführt und moderne Maßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung und Passwort-Manager eingeführt. Auf dem Papier sehen sie deutlich reifer aus als das Stereotyp des ungeschützten Kleinunternehmens. Und dennoch melden viele immer noch schwerwiegende Cybervorfälle innerhalb desselben Jahres – oft mit finanziellen Schäden, die die Investitionen von Monaten zunichte machen oder sogar den Betrieb lahmlegen können. Deutlich über 1 Million kleine und mittlere Unternehmen wurden im vergangenen Jahr Opfer eines Cyberangriffs, wenn man die Anzahl der KMU in den von uns untersuchten Märkten berücksichtigt.
- Menschliches Versagen kann nicht gepatcht werden: Menschen bleiben eine der größten Schwachstellen in der KMU-Sicherheit. Organisationen ignorieren dies nicht; die meisten investieren in Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein und in Phishing-Aufklärung. Viele Unternehmen erkennen jedoch auch an, dass das Vertrauen in die Fähigkeit der Mitarbeiter, jede Bedrohung zu erkennen und zu vermeiden, begrenzt ist. Das Teilen von Anmeldedaten verdeutlicht dies. Selbst in Unternehmen, die Passwort-Manager eingeführt haben, kursieren Anmeldungen immer noch über E-Mail, Messaging-Apps, geteilte Dokumente, Anrufe und schriftliche Notizen.
- Cloud und KI haben die Angriffsfläche erweitert: Fast alle von uns befragten Unternehmen verlassen sich mittlerweile für Kernabläufe auf große Cloud-Anbieter, und viele haben damit begonnen, KI-Tools in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren. Was auffällt, ist die Kluft zwischen Abhängigkeit und Vertrauen. Unternehmen gehen häufig davon aus, dass die Präsenz auf einer großen Plattform bedeutet, dass ihre Daten automatisch sicher sind, selbst wenn sie nicht klar erklären können, wo sie gespeichert sind, wie sie verschlüsselt werden oder wer darauf zugreifen kann.
- Sicherheit ist jetzt ein Verkaufsargument: Eine deutliche Mehrheit der KMU gibt an, dass der Nachweis eines starken Datenschutzes entscheidend geworden ist, um neue Aufträge zu gewinnen, und nur ein kleiner Teil sagt, dass Kunden nie nach der Sicherheit fragen. Das ist kein Wunder. Wenn Unternehmen angegriffen werden, beschränkt sich der Schaden nicht nur auf das Unternehmen, das das Datenleck erlitten hat. Er breitet sich nach außen aus. Die Daten deiner Partner können preisgegeben werden, ihre Abläufe gestört, ihr Ruf beschädigt und ihre eigenen Kunden gefährdet werden.
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Proton gibt Menschen und Organisationen eine bedeutungsvolle Kontrolle über ihre Daten durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, offene Standards, eine auf Privatsphäre ausgerichtete Schweizer Gerichtsbarkeit und ein Geschäftsmodell, das nicht von der Ausbeutung von Benutzerinformationen abhängt.
Mit dem KMU-Cybersicherheitsbericht 2026 erweitern wir dieselbe Philosophie auf die Art und Weise, wie kleinere Organisationen ihr Risiko verstehen. Für Führungskräfte kleiner Unternehmen bietet der Bericht einen praktischen Maßstab. Der Bericht enthält vier zentrale Erkenntnisse und fünf umsetzbare Empfehlungen für dein KMU. Du erhältst Anhaltspunkte darüber, ob deine Sicherheitslage so stark ist, wie du denkst, wo sie verstärkt werden muss und was du als Nächstes priorisieren solltest.
Du kannst die vollständigen Ergebnisse, einschließlich regionaler Trends, Branchenunterschiede und konkreter Empfehlungen, im vollständigen KMU-Cybersicherheitsbericht 2026 erkunden.


